Ludwigsfelder Kontakt- und Informationsstätte für Selbsthilfe/Selbsthilfegruppen

LuKISS e.V. informiert:


vom 20.Brandenburger Selbsthilfetag Potsdam-Herrmannswerder am 11.Oktober 2017


Hartwig-Tiedt würdigt Landesarbeitsgemeinschaft der Selbsthilfekontaktstellen


Schon seit 25 Jahren bündeln in Brandenburg Selbsthilfegruppen ihre Arbeit unter dem Dach der Landesarbeitsgemeinschaft der Selbsthilfekontaktstellen Brandenburg e.V. (LAGS). An der heutigen Jubiläumsveranstaltung, zugleich 20. Brandenburgischer Selbsthilfetag, nimmt Gesundheitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt teil. Sie betont: „Selbsthilfekontaktstellen sind wichtige Netzwerkpartner in einer Region. Sie leisten wertvolle Hilfestellung bei der Gründung von neuen Selbsthilfegruppen und unterstützen bereits bestehende Gruppen. Dafür ein herzliches Dankeschön. Die LAGS hat dazu beigetragen, die Selbsthilfestrukturen in Brandenburg zu entwickeln. Dank dieses Engagements ist die Selbsthilfe in der Mitte der Gesellschaft angekommen.“ Schirmherr der Veranstaltung, die unter dem Motto „Selbsthilfe im Wandel der Zeit“ steht, ist Ministerpräsident Dietmar Woidke.
Durch das bürgerschaftliche Engagement der Brandenburgerinnen und Brandenburger hat sich die Selbsthilfe zu einer wichtigen Säule der gesundheitlichen Versorgung im Land Brandenburg entwickelt. Die Zahl der Betroffenen, die den Weg in Selbsthilfegruppen finden, nimmt zu, ebenso die Anzahl der Gruppen und Themen, zu denen sich Selbsthilfegruppen gründen. In Brandenburg gibt es inzwischen mehr als 1.000 Selbsthilfegruppen.
Hartwig-Tiedt: „Oft geht es bei der gesundheitlichen Selbsthilfe um ein Mehr an Aufklärung und Information von Patientinnen und Patienten. Chronisch Kranke, Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Angehörige von Betroffenen finden in Selbsthilfegruppen Rat und Unterstützung. Hier werden sie zu selbstbewussten Expertinnen und Experten in eigener Sache. Es geht aber auch um landesweite Vernetzung, Erfahrungsaustausch sowie Fortbildung. Die Selbsthilfe wird seit vielen Jahren in Brandenburg finanziell und fachlich unterstützt.“
Der Bundesgesetzgeber hat mit dem Präventionsgesetz die Pflichtzuschüsse der Gesetzlichen Krankenkassen an die Organisationen der gesundheitlichen Selbsthilfe erhöht. In Brandenburg erhielten im vergangenen Jahr 20 Selbsthilfe-Landesorganisationen insgesamt 274.576,02 Euro, 21 Selbsthilfekontaktstellen wurden mit 277.376,50 Euro bezuschusst. „Das ist eine hervorragende Bilanz. Das Mehr an Zuwendungen wird in den kommenden Jahren zu einer Stabilisierung und Verbesserung der Strukturen der gesundheitlichen Selbsthilfe in Brandenburg führen“, sagt Hartwig-Tiedt.

Die Landesarbeitsgemeinschaft für Selbsthilfeförderung Brandenburg e. V. (LAGS) ist der Dachverband für Selbsthilfekontaktstellen im Land Brandenburg.
Standorte der Selbsthilfekontaktstellen finden Sie unter: www.selbsthilfe-brandenburg.de

Quelle: MASGF Brandenburg




Schulungsreihe eröffnet


Am 21. September 2017 wurde in der Lounge des Ludwigsfelder Klubhauses mit guter Teilnahme die Schulungsreihe eröffnet.

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Ch. Großmann, 1. Beigeordneter der Stadt Ludwigsfelde überbringt Grüße der Verwaltung

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Begrüßung durch A. Wodtke (links) und Cordula Reisener



kostenfreie Schulungsreihe für Angehörige von Menschen mit Demenz

18.10.2017 um 17:00 Uhr bis 06.12.2017



Die Ludwigsfelder Kontaktstätte für Selbsthilfe/Selbsthilfegruppen LuKISS e.V. und das  Kompetenzzentrum Demenz im Land Brandenburg bieten vom 18.10.2017 bis 06.12.2017 jeweils Mittwochs von 17 bis19 Uhr eine kostenfreie Schulungsreihe "Hilfe beim Helfen" für Angehörige von Menschen mit Demenz an.

Dieser Kurs ist ausgebucht! Siehe Button "Angehörigenschulung"





Neues Online-Portal vergleicht Brandenburger Kliniken

Quelle: rbb
26.06.17 | 14:06 Uhr

Brandenburger Patienten können sich im Internet über die Qualität der medizinischen Behandlung in 36 Kliniken informieren. Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) schaltete am Montag das Portal www.krankenhausspiegel-brandenburg.de frei.
“Der Krankenhausspiegel bildet die Qualität der Krankenhäuser bei 16 besonders häufigen oder komplizierten Behandlungsverfahren ab”!, (Ch. Sommerlatte)
Beispielsweise geht es um Bruskrebsoperationen, Gelenkersatz an Hüfte und Knie oder bei der Geburtshilfe.

Die veröffentlichten Zahlen stammen aus der gesetzlich vorgeschriebenen externen stationären Qualitätssicherung, der sich alle Kliniken bundesweit fortlaufend unterziehen müssen. Sie bietet, so die Macher der Seite, die derzeit verlässlichste und aussagekräftigste Datengrundlage zur Prüfung und zum Vergleich der Behandlungsqualität.

Weitere Informationen finden Sie unter
https://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2017/06/neues-krankenhaus-portal-brandenburg.html



Ludwigsfeldes Bürgermeister zu Gast bei LuKISS e.V.


Am 7. Juni 2017 war Ludwigsfeldes Bürgermeister Andreas Igel zu Gast bei LuKISS e.V. Anlässlich der 24. Brandenburgischen Seniorenwoche hatte LuKISS eingeladen zum Thema „Mehr Transparenz im ÖPNV für bessere Mobilität der Älteren, seniorengerechte Anpassung der Angebote des ÖPNV“.
Bürgermeister Andreas Igel nahm diese Einladung an. Interessierte aus den Selbsthilfegruppen im LuKISS nahmen die Gelegenheit wahr, dem Bürgermeister persönlich Fragen zu stellen und gemeinsam mit ihm interessierende Themen zu diskutieren.
Bürgermeister Andreas Igel sprach u.a. umfassend über beabsichtigte Verbesserungen bei der Anbindung der Buslinien an die Bahnhöfe Ludwigfeldes und Optimierung der Umsteigezeiten sowie darüber, dass auch die Frequenz des Ortsbusses verbessert werden soll. Straßen und Straßenverbindungen in und um Ludwigsfelde waren ebenfalls Thema des Gesprächs. Großes Interesse fanden zudem die Perspektiven des Wohnungsbaus - und zwar für alle Generationen. Der Bürgermeister wurde nicht müde die Fragen der Gesprächsteilnehmer zu beantworten und nahm eine Vielzahl von Vorschlägen mit in die Verwaltung.
Abschließend erläuterte Herr Igel das Online-Portal „Der Märker“. Er skizzierte kurz den Ablauf in der Verwaltung nach dem Eingang von Bürgerhinweisen. Einige Teilnehmer berichteten über ihre positiven Erfahrungen mit dem Bürger-Portal; so führten die in den „Märker“ eingegebenen Hinweise erfreulich schnell zu sichtbaren Erfolgen.
Der Besuch von Bürgermeister Andreas Igel bei LuKISS e.V. war sehr informativ. Es fand in angenehmer Atmosphäre ein reger - und sicherlich fruchtbarer - Austausch statt. Eine Fortsetzung des Gedankenaustauschs ist wünschenswert.

Petra Sturm




Der Selbsthilfe-Newsletter der AOK


Virtuelle Gesundheitsaufklärung boomt. Auch die Selbsthilfe nutzt das Netz immer mehr zur Erweiterung ihres Angebots.


Auszug aus dem aktuellen Newsletter:

... Immer öfter richten sich die Internetportale auch an chronisch kranke Menschen, die beispielsweise an Diabetes, Rheuma oder Depressionen leiden. Für die Betroffenen ist das eine positive Entwicklung, denn mit den chronischen Krankheiten gehen in der Regel auch Einschränkungen in der Mobilität und im sozialen Leben einher. Doch dank Smartphone, Internet und virtueller Netzwerke können sie sich heute jederzeit weltweit informieren, miteinander kommunizieren und ihre Erfahrungen viel einfacher austauschen. Die AOK begrüßt die Vorteile eines digitalisierten Gesundheitswesens – im Netz können sich die Versicherten mit wenig Aufwand informieren und so ihre Gesundheitskompetenz verbessern. Allerdings sollten Versicherte dabei Datensicherheit und Qualität der Informationen stets kritisch hinterfragen.
Selbsthilfeorganisationen sind für viele chronisch Kranke oder behinderte Menschen auch im Netz eine sehr gute Anlaufstelle. Immer mehr Selbsthilfegruppen und -organisationen haben ihre Angebote in den virtuellen Raum erweitert, um chronisch kranke Menschen und ihre Angehörigen bestmöglich zu erreichen.
Hier finden die Betroffenen zuverlässige Informationen zur Krankheit und viel Verständnis für ihre Probleme im Alltag. Oft entstehen aus ersten Kontakten im Netz aktive Communitys vor Ort, wie die Deutsche DepressionsLiga, Jung und Parkinson oder Parkins-on-line erfolgreich gezeigt haben.
Die Selbsthilfe will mit ihren Angeboten im Netz insbesondere junge Menschen für ihre Angebote begeistern – allerdings dürfen diese dabei nicht Gefahr geraten, dass ihre persönlichen Daten durch Pharmaindustrie, Facebook oder Google missbraucht werden. Die AOK trägt deshalb mit der gezielten Förderung von Projekten, wie beispielsweise selbsthilfe-interaktiv.de, dazu bei, dass chronisch kranke und behinderte Menschen sich im Netz nicht nur mit guter Qualität, sondern auch möglichst datensicher austauschen können.
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www.selbsthilfe-interaktiv.de

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