Ludwigsfelder Kontakt- und Informationsstätte für Selbsthilfe/Selbsthilfegruppen

LuKISS e.V. informiert:


Wir wissen was wir brauchen

Wer hat Interesse an der Mitarbeit in einem Behindertenbeirat


Behindert sein heißt nicht, sprachlos zu sein. Wer den Barrieren in seinem Umfeld und in einigen Köpfen jeden Tag begegnet, weiß am besten, was er braucht - und was nicht.
Zum Thema „Ludwigsfelde braucht eine Behindertenvertretung" trafen sich am 21. Juni im Waldhaus Vertreter des „LuKISS e. V." und einige Interessierte aus Selbsthilfegruppen zu einer Gesprächsrunde. Es wurden erste Ideen zusammengetragen, wie ein solches, nach Meinung der Anwesenden für Ludwigsfelde notwendiges Gremium, entstehen könnte.
Wichtig erschien den Diskutierenden, dass Behinderte jeden Alters sowie Angehörige (z. B. Eltern) von behinderten Menschen in dem Gremium mitarbeiten sollten.
Der Behindertenbeirat könnte für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen als Ansprechpartner bei Fragen zur Beantragung des Schwerbehindertenausweises oder von Heil- und Hilfsmitteln zur Verfügung stehen, Vermittler von Informationen (z. B. Kontaktdaten) über Institutionen sein, und die Belange von Behinderten gegenüber der Stadt Ludwigsfelde vertreten.

Interessierte Bürger, die ein solches ehrenamtliches Gremium mit aufbauen bzw. unterstützen möchten, können sich bis zum 21. August 2017 im Büro von „LuKISS e.V.", im Waldhaus, August-Bebel- Straße 2,14974 Ludwigsfelde schriftlich oder telefonisch unter (03378) 80 16 18 oder persönlich zu den Sprechzeiten melden.
Sie sind herzlich eingeladen mitzudenken, mitzureden und mitzumachen.

„LuKISS" e. V.



Vorankündigung zum Weltalzheimertag

21.09.2017 um 17:00 Uhr


Kompaktkurs Demenz- Wissen, was Demenzerkrankungen sind und wie man Menschen mit Demenz begegnet

Am Weltalzheimertag veranstalten die Ludwigsfelder Kontaktstätte für Selbsthilfe/Selbsthilfegruppen LuKISS e.V. gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Demenz im Land Brandenburg einen "Kompaktkurs Demenz".
Diese Veranstaltung richtet sich an  alle, die beruflich und ehrenamtlich mit an Demenz erkrankten Personen in Kontakt kommen, sowie an Freunde, Bekannte, Nachbarn von betroffenen und alle Interessierten.

Siehe auch Seite "Weltalzheimertag"




Vorankündigung für kostenfreie Schulungsreihe für Angehörige von Menschen mit Demenz

08.10.2017 um 17:00 Uhr bis 06.12.2017



Die Ludwigsfelder Kontaktstätte für Selbsthilfe/Selbsthilfegruppen LuKISS e.V. und das  Kompetenzzentrum Demenz im Land Brandenburg bieten vom 18.10.2017 bis 06.12.2017 jeweils Mittwochs von 17 bis19 Uhr eine kostenfreie Schulungsreihe "Hilfe beim Helfen" für Angehörige von Menschen mit Demenz an.



Neues Online-Portal vergleicht Brandenburger Kliniken

Quelle: rbb
26.06.17 | 14:06 Uhr

Brandenburger Patienten können sich im Internet über die Qualität der medizinischen Behandlung in 36 Kliniken informieren. Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) schaltete am Montag das Portal www.krankenhausspiegel-brandenburg.de frei.
“Der Krankenhausspiegel bildet die Qualität der Krankenhäuser bei 16 besonders häufigen oder komplizierten Behandlungsverfahren ab”!, (Ch. Sommerlatte)
Beispielsweise geht es um Bruskrebsoperationen, Gelenkersatz an Hüfte und Knie oder bei der Geburtshilfe.

Die veröffentlichten Zahlen stammen aus der gesetzlich vorgeschriebenen externen stationären Qualitätssicherung, der sich alle Kliniken bundesweit fortlaufend unterziehen müssen. Sie bietet, so die Macher der Seite, die derzeit verlässlichste und aussagekräftigste Datengrundlage zur Prüfung und zum Vergleich der Behandlungsqualität.

Weitere Informationen finden Sie unter
https://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2017/06/neues-krankenhaus-portal-brandenburg.html



Ludwigsfeldes Bürgermeister zu Gast bei LuKISS e.V.


Am 7. Juni 2017 war Ludwigsfeldes Bürgermeister Andreas Igel zu Gast bei LuKISS e.V. Anlässlich der 24. Brandenburgischen Seniorenwoche hatte LuKISS eingeladen zum Thema „Mehr Transparenz im ÖPNV für bessere Mobilität der Älteren, seniorengerechte Anpassung der Angebote des ÖPNV“.
Bürgermeister Andreas Igel nahm diese Einladung an. Interessierte aus den Selbsthilfegruppen im LuKISS nahmen die Gelegenheit wahr, dem Bürgermeister persönlich Fragen zu stellen und gemeinsam mit ihm interessierende Themen zu diskutieren.
Bürgermeister Andreas Igel sprach u.a. umfassend über beabsichtigte Verbesserungen bei der Anbindung der Buslinien an die Bahnhöfe Ludwigfeldes und Optimierung der Umsteigezeiten sowie darüber, dass auch die Frequenz des Ortsbusses verbessert werden soll. Straßen und Straßenverbindungen in und um Ludwigsfelde waren ebenfalls Thema des Gesprächs. Großes Interesse fanden zudem die Perspektiven des Wohnungsbaus - und zwar für alle Generationen. Der Bürgermeister wurde nicht müde die Fragen der Gesprächsteilnehmer zu beantworten und nahm eine Vielzahl von Vorschlägen mit in die Verwaltung.
Abschließend erläuterte Herr Igel das Online-Portal „Der Märker“. Er skizzierte kurz den Ablauf in der Verwaltung nach dem Eingang von Bürgerhinweisen. Einige Teilnehmer berichteten über ihre positiven Erfahrungen mit dem Bürger-Portal; so führten die in den „Märker“ eingegebenen Hinweise erfreulich schnell zu sichtbaren Erfolgen.
Der Besuch von Bürgermeister Andreas Igel bei LuKISS e.V. war sehr informativ. Es fand in angenehmer Atmosphäre ein reger - und sicherlich fruchtbarer - Austausch statt. Eine Fortsetzung des Gedankenaustauschs ist wünschenswert.

Petra Sturm




Der Selbsthilfe-Newsletter der AOK


Virtuelle Gesundheitsaufklärung boomt. Auch die Selbsthilfe nutzt das Netz immer mehr zur Erweiterung ihres Angebots.


Auszug aus dem aktuellen Newsletter:

... Immer öfter richten sich die Internetportale auch an chronisch kranke Menschen, die beispielsweise an Diabetes, Rheuma oder Depressionen leiden. Für die Betroffenen ist das eine positive Entwicklung, denn mit den chronischen Krankheiten gehen in der Regel auch Einschränkungen in der Mobilität und im sozialen Leben einher. Doch dank Smartphone, Internet und virtueller Netzwerke können sie sich heute jederzeit weltweit informieren, miteinander kommunizieren und ihre Erfahrungen viel einfacher austauschen. Die AOK begrüßt die Vorteile eines digitalisierten Gesundheitswesens – im Netz können sich die Versicherten mit wenig Aufwand informieren und so ihre Gesundheitskompetenz verbessern. Allerdings sollten Versicherte dabei Datensicherheit und Qualität der Informationen stets kritisch hinterfragen.
Selbsthilfeorganisationen sind für viele chronisch Kranke oder behinderte Menschen auch im Netz eine sehr gute Anlaufstelle. Immer mehr Selbsthilfegruppen und -organisationen haben ihre Angebote in den virtuellen Raum erweitert, um chronisch kranke Menschen und ihre Angehörigen bestmöglich zu erreichen.
Hier finden die Betroffenen zuverlässige Informationen zur Krankheit und viel Verständnis für ihre Probleme im Alltag. Oft entstehen aus ersten Kontakten im Netz aktive Communitys vor Ort, wie die Deutsche DepressionsLiga, Jung und Parkinson oder Parkins-on-line erfolgreich gezeigt haben.
Die Selbsthilfe will mit ihren Angeboten im Netz insbesondere junge Menschen für ihre Angebote begeistern – allerdings dürfen diese dabei nicht Gefahr geraten, dass ihre persönlichen Daten durch Pharmaindustrie, Facebook oder Google missbraucht werden. Die AOK trägt deshalb mit der gezielten Förderung von Projekten, wie beispielsweise selbsthilfe-interaktiv.de, dazu bei, dass chronisch kranke und behinderte Menschen sich im Netz nicht nur mit guter Qualität, sondern auch möglichst datensicher austauschen können.
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www.selbsthilfe-interaktiv.de

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